Was braucht ein guter Gamer PC?
Für Gamer gibt es nichts Schlimmeres, als wenn ihr PC von einem Spiel an seine Grenzen gebracht wird und die Grafik zu ruckeln beginnt. Damit das nicht passiert, muss beim Kauf eines Gamer PCs einiges beachtet werden. Man sollte sich deshalb erst einmal darüber Gedanken machen, was alles in einem guten Gamer PC enthalten sein sollte.
Das Auge isst (spielt) mit
Ein guter Gamer PC ist nur halb so gut, wenn das passende Gehäuse fehlt. Standardgehäuse sind in der Gamer Szene verpönt. Gehäuse, die über Sichtfenster verfügen, durch die die Hochleistungskomponenten bei der Arbeit beobachtet werden können sind ebenso beliebt, wie Gehäuse, die in unterschiedlichen Farben und mit Lichteffekten ausgestattet sind. Verfügt ein Gamer PC dann noch über eine Wasserkühlung, kann deren Ausgleichsbehälter gleich als weiterer Blickfang genutzt werden.
Sehen und Hören: Grafik- und Soundkarte
Ohne eine schnelle und aktuelle Grafikkarte nützt der beste Gamer PC nichts. Sie ist das A und O in so einem System. Ernsthafte Gamer sollten deshalb lieber gleich in zwei Karten investieren oder sich für ein extrem leistungsfähiges Einzelmodell entscheiden. Dieses Vergnügen ist zwar nicht ganz billig, richtige Gamer lassen sich von Preisfragen aber sowieso nicht irritieren. Ganz besonders wichtig ist ein Blick auf die Größe des verbauten Grafikkartenspeichers. Der sollte mindestens 1 GB betragen. Aber natürlich gilt hier – wie so oft – je mehr desto besser. Das Bild, das die Grafikkarte liefert, sollte übrigens auf einem großen TFT-Monitor zu sehen sein. 22 Zoll sollte dieser mindestens messen, um den Spielspaß nicht zu schmälern. Zum Spielspaß gehört auch Atmosphäre und die ist ohne gute Soundkarte nur halb so stimmig. Deshalb sollte beim Kauf der Soundkarte sowie entsprechender Lautsprecher nicht gespart werden.
Rechnen und Speichern
Eine schnelle Grafikkarte mag ja schön und gut sein. Aber sie kann ohne entsprechende Unterstützung von der CPU ihre Arbeit nicht richtig verrichten. Deshalb sollte in jedem Gamer PC eine schnelle Mehrkernprozessor-CPU eingebaut sein. Sechs Kerne sollten es mindestens sein. Wenn es das Budget erlaubt, kann natürlich aufgestockt werden. Extreme-Gamer PCs gibt es auch mit zwölf Prozessorkernen. Zu finden sind solche Spielemonster unter anderem auch bei www.mifcom.de.
Alles an einem Gamer PC muss schnell sein. Auch die Festplatten. Die Wahl sollte daher auf eine Mischung zwischen herkömmlichen Platten und Solid State Disks fallen. Letztere sind von der Bauweise eher mit USB-Sticks denn mit normalen Festplatten verwandt. Dementsprechend schnell sind sie dann auch. Allerdings werden SSDs nur mit eher kleinen Speicherkapazitäten angeboten, sodass der Einbau zusätzlicher normaler Festplatten notwendig ist. Deren Kapazität sollte mindestens 1,5 TB betragen. Mehr ist natürlich auch hier wieder besser.
Das gilt übrigens auch für den Hauptspeicher, dem man seinem Gamer PC gönnt. Mittlerweile verfügen schon normale Office-Rechner über 4 GB Hauptspeicher. Gamer legen hier natürlich noch den einen oder anderen Riegel drauf und rüsten ihren Rechner auf bis zu 24 GB Hauptspeicher auf. Im Regelfall genügen aber auch acht oder zwölf GB vollkommen.
Immer kühl bleiben und den Stromverbrauch im Auge behalten
Nicht nur vor dem PC geht es beim Spielen mitunter hitzig zur Sache. Auch im Gamer PC selbst entsteht Wärme. Und das nicht zu knapp, wenn dementsprechende Hochleistungskomponenten verbaut worden sind. Kühlung tut deshalb not, weshalb spezielle Kühler für die CPUs eingebaut werden sollten. Außerdem ist eine Investition in zusätzliche Gehäuselüfter sicher nicht verkehrt. Ideal ist der Einbau einer Wasserkühlung. Ein Blick darauf, wo die Wärme eigentlich herkommt, darf auch nicht fehlen. Sie wird vom Strom verursacht, der aus dem Netzteil kommt. Das sollte ausreichend Leistung liefern können, um zu verhindern, dass einige Komponenten mangels Energie in Streik treten. Spezielle Netzteile für Gamer PCs werden im Fachhandel angeboten.